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Faunistische und vegetationskundliche Erhebungen im NSG Viehlassmoos, Landkreis Erding

Das Naturschutzgebiet Viehlassmoos ist mit ca. 300 ha der letzte großflächige und naturnahe Rest der ehemals ausgedehnten Quellmoore des Erdinger Mooses. Durch die Erfassung ausgewählter Artengruppen und Einzelarten (Bekassine, Tagfalter, Heuschrecken, Vegetation) wurde versucht, die Entwicklung des Gebietes in den letzten Jahrzehnten zu analysieren. Die Ergebnisse der Erhebungen der Bund Naturschutz - Kreisgruppe Erding aus dem Jahr 2001 zeigten deutliche Auswirkungen von Grundwasserabsenkungen (Flughafen München II) und Verbrachungen: Die Bekassine war verschwunden, ebenso erging es dem Abbiss-Scheckenfalter; weitere seltene Tagfalterarten wie der Lungenenzian-Ameisenbläuling und das Moor-Wiesenvögelchen waren zwar noch vorhanden, hatten aber an Zahl deutlich abgenommen. Da viele der noch vorkommenden Arten im Naturraum äußerst selten geworden sind, wurden detaillierte Pflegemaßnahmen für die Erhaltung des immer noch äußerst wertvollen Gebietes vorgeschlagen.

Quellenangabe:

Büro Hadatsch & Schwaiger (2002): Untersuchungen zur Entwicklung des NSG Viehlaßmoos, Landkreis Erding. Unveröffentlichtes Gutachten im Auftrag des Bundes Naturschutz, Nürnberg. 48 Seiten + Karten

Kontakt:

BN Erding
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